Zahnarztpraxis Sommer & Pham
Dr. Dieter Sommer, Dr. Sabine Pham
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News

Auch zwischen den Zähnen putzen

Kauflächen, Außenflächen, Innenflächen – diese Zahnbereiche lassen sich mit der Zahnbürste gut putzen. Und das sollte bekanntermaßen auch mindestens zweimal täglich zur Mundpflegeroutine gehören. Doch dass auch die Flächen zwischen den Zähnen regelmäßig mit speziellen Hilfsmitteln gereinigt werden sollten, gerät oft in Vergessenheit. Warum die Zahnzwischenraumreinigung so wichtig ist und was dabei zu beachten ist, erklärt die Bayerische Landeszahnärztekammer (BLZK).

Die Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürste sollte fester Bestandteil der täglichen Mundpflege sein. Immerhin machen die Zwischenräume etwa ein Drittel der gesamten Zahnfläche aus. Die Reinigung ist auch dann wichtig, wenn die Zähne so eng aneinander stehen, dass die Zwischenräume als solche kaum mehr erkennbar sind.
Bürste oder Seide?

Ob Sie besser mit Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürsten (auch Interdentalbürsten) reinigen sollten, hängt unter anderem von der Größe der Zwischenräume ab. Zahnseide eignet sich für sehr eng stehende Zähne, Interdentalbürsten für weiter auseinander stehende. Manchmal ist auch eine Kombination aus Seide und Bürste sinnvoll, denn im Gebiss sind nicht alle Zahnzwischenräume gleich groß. Den besten nachgewiesenen Reinigungseffekt bieten derzeit die Zahnzwischenraumbürsten. Eine geeignete Bürste reinigt den kompletten Zwischenraum und lässt sich mit mittlerem – also nicht zu festem und nicht zu leichtem – Druck ein- und ausführen. Ist sie zu dünn, reinigt sie nicht gut genug, ist sie zu dick, besteht Verletzungsgefahr.
Zahnarzt berät zu Hilfsmitteln und richtiger Anwendung

Lassen Sie sich von Ihrem Zahnarzt und seinem Team beraten, welche Art von Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürste für die Reinigung Ihrer Zwischenräume am besten geeignet ist. In der Praxis kann die richtige Größe für die Interdentalbürsten ausgemessen werden, denn nicht jede Bürste passt für jeden Zwischenraum. Dort kann man Ihnen auch zeigen, wie Sie die verschiedenen Produkte richtig anwenden. Die Handhabung erfordert etwas Übung und Fingerspitzengefühl, um gründlich zu reinigen, Zähne und Zahnfleisch dabei aber nicht zu verletzen.

Bei den ersten Reinigungsversuchen fängt das Zahnfleisch häufig an zu bluten. Die Zahnzwischenräume sollten trotzdem weiter gesäubert werden. Erst wenn das Zahnfleisch über mehrere Tage bei der Zahnzwischenraumreinigung blutet, ist ein Check beim Zahnarzt ratsam.
Lernkarte: So reinigen Sie Ihre Zahnzwischenräume richtig

Auf der Patientenseite der BLZK www.zahn.de steht Ihnen die Lernkarte „Zahnseide richtig anwenden“ zum kostenlosen Herunterladen und Ausdrucken zur Verfügung. Sie zeigt leicht verständlich, wie Sie die Zahnzwischenräume mit Zahnseide korrekt reinigen. Auch zu anderen Themen wie der KAI-Zahnputztechnik und dem Putzen mit der elektrischen Zahnbürste bietet die BLZK Lernkarten an.



Corona-Krise: Zahnärztliche Versorgung muss erhalten bleiben

Angesichts der erneuten dynamischen Zunahme des Infektionsgeschehens und des Teil-Lockdowns in Deutschland haben die drei Spitzenorganisationen der Zahnärzteschaft den hohen Stellenwert der Zahnmedizin für das Gesundheitssystem im Kampf gegen die Pandemie betont und die Politik zum entschlossenen Handeln gegen die Krise und deren Folgen für die zahnärztliche Versorgung aufgerufen. Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV), Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) versicherten, dass die Versorgung aller Patienten bei maximalem Infektionsschutz weiterhin bundesweit sichergestellt werde. Ängste vor einer Infektion im Rahmen eines Zahnarztbesuches seien aufgrund hoher Hygienestandards unbegründet. Zugleich forderten sie einmal mehr konkrete Hilfen ein, um dringend benötigte Versorgungsstrukturen zu erhalten. Alle drei Organisationen bedanken sich bei den Zahnärztinnen, Zahnärzten und ihren Teams sehr herzlich für ihren Einsatz unter diesen schwierigen Bedingungen.

Dr. Wolfgang Eßer, Vorstandsvorsitzender der KZBV: „Mit Recht baut die Bevölkerung gerade jetzt mitten in der Pandemie auf eine verlässlich funktionierende flächendeckende und wohnortnahe Versorgung auf hohem qualitativen Niveau bei maximalem Infektionsschutz. Schon während des ersten Lockdowns haben wir Zahnärzte mit unseren Praxisteams bewiesen, dass auf uns zu 100 Prozent Verlass ist und von der zahnmedizinischen Versorgung keine Infektionsrisiken ausgehen. Auch jetzt, da uns die zweite Welle mit voller Wucht getroffen hat, leistet der Berufsstand ohne zu klagen unter großem Einsatz und Anstrengungen einen ganz wesentlichen Beitrag zur Pandemiebewältigung und bietet darüber hinaus seine Unterstützung bei Test- und Impfmaßnahmen der Bevölkerung an. Zunehmend viele Praxen können aber inzwischen die pandemiebedingten wirtschaftlichen Folgen alleine nicht mehr schultern und sind existenziell bedroht. Die Politik darf nicht länger die Augen vor diesen Problemen verschließen und muss gezielte Hilfe leisten, wenn sie nicht verantworten will, dass dringend benötigte Versorgungsstrukturen unwiderruflich verloren gehen.“

Dr. Peter Engel, Präsident der BZÄK:„Weder für Zahnärzte noch für Praxisteams und Patienten besteht ein besonderes Infektionsrisiko, wenn die bekannten Hygieneregeln bei der zahnmedizinischen Behandlung beachtet werden - das zeigen Studien weltweit. Es gibt keine nennenswerten Infektionszahlen im Umfeld zahnärztlicher Praxen und Kliniken. Die hohen und in der Pandemie noch einmal erhöhten Hygienemaßnahmen haben sich vollumfänglich bewährt. Patienten sollten ihre Behandlungen und Prophylaxetermine wie gewohnt wahrnehmen, um schädliche Folgen zu vermeiden - eine gute Mundgesundheit bedarf einer regelmäßigen Kontrolle und Untersuchung in der Praxis. Die anhaltende Corona-Krise hat aber zunehmend negative ökonomische Auswirkungen auf die Zahnarztpraxen: junge Kollegen überlegen sich zweimal, ob sie jetzt in die Niederlassung gehen, frisch Niedergelassene kämpfen mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten und teilweise sogar um ihre Existenz, ältere Kollegen geben ihre Praxis früher als geplant ab. Wenn sich dies verstetigt, wird es zu gravierenden Problemen in der Fläche kommen. Hier fordere ich die politischen Verantwortungsträger zum Gegensteuern auf.“

Prof. Dr. Roland Frankenberger, Präsident der DGZMK: „Die DGZMK sieht mit großer Sorge, dass das bereits zuvor zum Teil massiv unterfinanzierte System der Universitätszahnmedizin durch die Pandemie bis an seine Grenzen und darüber hinaus belastet wird. Die klinische Ausbildung der Studierenden der Zahnmedizin am Patienten in den Semestern 7 bis 10 war bereits im vergangenen Sommersemester mitunter stark kompromittiert. Mit der zweiten Welle zum Beginn des bereits gestarteten Wintersemesters steht nun zum zweiten Mal ein Ausbildungssemester in der klinischen Zahnmedizin auf der Kippe. Wenn in den vier Semestern klinischer Ausbildung nun für manche Jahrgänge 50 Prozent der Arbeit am Patienten eingeschränkt oder an Phantompuppen durchgeführt wird, können die Hochschullehrer eine derart defizitäre Ausbildung kaum mehr verantworten. Hier werden von der Politik mancherorts dringend die notwendigen Mittel benötigt, um unter den derzeit herrschenden Bedingungen die Sicherheit von Studierenden und Patienten im Sinne einer erfolgreichen Weiterführung der Behandlungskurse zu gewährleisten. Die Alternative wären Verzögerungen im Studienablauf („Null-Semester“) bzw. eine Verlängerung der Regelstudienzeit. Die universitäre Umsetzung der Novelle der zahnärztlichen Approbationsordnung zum Wintersemester 2021/22 ist davon in gleichem Maße betroffen.“



Damit Kreidezähne nicht zerbröseln

Immer mehr Kinder haben sogenannte Kreidezähne. An einzelnen Zähnen ihres Gebisses ist der Zahnschmelz fehlgebildet. Dadurch sehen diese Zähne oft unschön aus. Sie sind auch sehr berührungsempfindlich und anfälliger für Abnutzung und Karies.

Die neueste Ausgabe der Patientenzeitschrift ZahnRat der Thüringer Zahnärzte informiert nun erstmalig über das zunehmend verbreitete Erkrankungsbild der Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH). Das achtseitige Heft liegt ab sofort kostenfrei in den mehr als 1.300 Zahnarztpraxen in Thüringen aus.

Zusammenfassung auch in kindgerechter Sprache

Die Patientenzeitschrift erklärt kompakt und leicht verständlich, wie Kreidezähne entstehen, woran die gestörte Gewebestruktur erkennbar ist und welche Schweregrade die Zahnmedizin unterscheidet. Die Zeitschrift erläutert auch die Behandlungsmöglichkeiten des Zahnarztes und nennt Alltagstipps für eine unterstützende Mundhygiene zuhause. Ergänzend gibt das kleine Mädchen Marie im pfiffigen Comic-Stil kurze Zusammenfassungen in kindergerechter Sprache.

„Von Kreidezähnen besonders betroffen sind Kinder nach dem Durchbruch der ersten bleibenden Zähne ab dem sechsten Lebensjahr. Sie klagen über Beeinträchtigungen beim Kauen sowie über Schmerzen beim Essen, Trinken und Zähneputzen“, sagt Dr. Christian Junge, Präsident der Landeszahnärztekammer Thüringen. „Eine sichere Vermeidung von Kreidezähnen ist bislang nicht möglich, weil die Fehlbildung des Zahnschmelzes unbemerkt bereits während der frühen Zahnentwicklung abläuft. Später aber können Eltern, Kinder und Zahnärzte gemeinsam dafür sorgen, dass auch geschwächte Zähne gut geschützt und möglichst lange erhalten bleiben.“

Zahnärztinnen aus Thüringen gestalten Ausgabe der traditionsreichen Patientenzeitschrift ZahnRat

Verfasst wurde diese mittlerweile 103. Ausgabe des ZahnRat durch die beiden Zahnärztinnen PD Dr. Ina Schüler von der Sektion für Präventive Zahnheilkunde und Kinderzahnheilkunde des Universitätsklinikums Jena und Rebecca Otto mit eigener Zahnarztpraxis für Kinder ebenfalls in Jena.

Der ZahnRat ist die gemeinsame Patientenzeitschrift der ostdeutschen Landeszahnärztekammern. Er informiert Patienten und zahnmedizinische Laien verständlich über vielfältige Themen der Zahn- und Mundgesundheit. Ein kostenfreies Ausgaben-Archiv steht im Internet unter www.zahnrat.de bereit.



Stellungnahme der LZKS und KZVS zur aktuellen Corona-Pandemie

Das zahnärztliche Team unterliegt in Deutschland strengen Hygienevorschriften, die zu einem entsprechend hohen Schutzniveau in den Praxen beitragen. Diese Hygienevorschriften gehen davon aus, dass regelmäßig potentiell infektiöse Patienten (z.B. bei Masern, Hepatitis oder HIV) zur Behandlung in die Zahnarztpraxen kommen. Die Vorschriften betreffen alle in der Praxis Beschäftigten gleichermaßen. Die Auswertungen aus Deutschland, aber auch Norditalien und China zeigen, dass in der Zahnmedizin im Vergleich zur Medizin gar keine oder kaum Infektionen bei zahnmedizinischem Personal stattgefunden haben. Selbst, als die Pandemie noch nicht bekannt war, hat anscheinend die klassische PSA (persönliche Schutzausrüstung) der Zahnmedizin in diesen Ländern Ansteckungen verhindert. Die pandemiebedingte Schließung von Zahnarztpraxen ist aus infektionshygienischer Sicht unbegründet und kann für Patienten zu negativen gesundheitlichen Folgen durch die Verschleppung und das Nichterkennen von Erkrankungen, auch im Interesse der Allgemeingesundheit, führen. Insbesondere die Behandlung von Parodontalerkrankungen darf nicht vernachlässigt werden. Diese führen zu einer starken Reduktion von Entzündungen im Bereich der Mundhöhle. Deswegen ist die Durchführung der Parodontitisbehandlung, gerade in diesen Pandemiezeiten, wichtig.





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Airflow-Geräte

Pulver-Strahl-Geräte, mittels derer Verfärbungen an den sichtbaren Zahnflächen entfernt werden können, ohne dass der Zahnschmelz angegriffen wird.