Zahnarztpraxis Sommer & Pham
Dr. Dieter Sommer, Dr. Sabine Pham
Luisenstr. 4
69115 Heidelberg

Telefon: (06221) 2 23 49(06221) 2 23 49
Fax: (06221) 2 62 14


Sie erreichen uns mit dem Bus oder mit der Straßenbahn (Haltestelle Bismarkplatz).


Schreiben Sie uns!



Alle Felder mit einem * müssen ausgefüllt werden.
Nachname*:
Vorname*:
Straße:
PLZ / Ort:
Telefon:
E-Mail*:
Nachricht*:

Montag:
08:30 - 12:30 Uhr
14:30 - 18:00 Uhr

Dienstag:
08:30 - 12:30 Uhr
14:30 - 18:00 Uhr

Mittwoch:
08:30 - 12:30 Uhr
Donnerstag:
08:30 - 12:30 Uhr
14:30 - 18:00 Uhr

Freitag:
08:30 - 12:30 Uhr
Weitere Sprechzeiten nach Vereinbarung


Zahnärztlicher Notfalldienst

Täglich: von 19:00 bis 06:00 Uhr
Gesetzliche Feiertage: von 06:00 bis 20:00 Uhr
Jedes Wochenende: von Freitag 19:00 bis Montag 06:00 Uhr

Sofienstr. 29
69115 Heidelberg
im Europa-Center
(zw. Bismarckplatz u. Europäischer Hof)
Tel: 06221 - 3544917

News

Zentrale Forderungen der Vertragszahnärzteschaft zu den Koalitionsverhandlungen

Mit Blick auf die laufenden Koalitionsverhandlungen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP macht die KZBV ausgehend von ihrer Agenda Mundgesundheit 2021–2025 Vorschläge, um die wohnortnahe, flächendeckende und qualitativ hochwertige zahnmedizinische Versorgung zukunftsfest zu gestalten. Aus Sicht der Vertragszahnärzteschaft besteht politischer Handlungsbedarf insbesondere auf den drei Themenfeldern:

  • Prävention und Versorgung vulnerabler Gruppen
  • Digitalisierung und Entlastung der Zahnarztpraxen von Bürokratie
  • Eindämmung der Vergewerblichung der Versorgung mit dem Ziel, gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land zu erhalten

Dr. Wolfgang Eßer, Vorsitzender des Vorstandes der KZBV: „Die zahnmedizinischen Präventionserfolge sind beispielgebend für die Versorgung. Wir wollen diesen Erfolgsweg weitergehen. Zugleich legen wir ein besonderes Augenmerk auf die Sicherstellung der Versorgung, insbesondere in ländlichen, strukturschwachen Räumen. Die Menschen müssen auch in Zukunft unabhängig von Wohnort und sozialem Status Zugang zur zahnmedizinischen Versorgung und Teilhabe am medizinischen Fortschritt haben.“

Eßer begrüßte, dass SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP bereits in ihrem Sondierungspapier festgehalten haben, Prävention und Vorsorge zum gesundheitspolitischen Leitprinzip ihrer Regierungsarbeit zu erheben und für eine gute, verlässliche Gesundheitsversorgung deutschlandweit Sorge zu tragen. „Auch die klare Aussage zum Erhalt des dualen Systems aus gesetzlicher und privater Krankenversicherung sehen wir als positive Botschaft. Nun wird es darauf ankommen, mit welchen konkreten Inhalten und Maßnahmen diese Zielvorgaben in den Koalitionsverhandlungen gefüllt werden. Dazu bringen wir unsere Positionen und Vorschläge ein“, sagte Eßer.

Freiberuflichkeit und Selbstverwaltung machen die Stärke unseres Gesundheitswesens aus. Diese zu erhalten und zu stärken sollte Richtschnur politischen Handelns sein. Darüber hinaus müssen die zahnmedizinischen Präventionserfolge und die Versorgung vulnerabler Gruppen verstetigt und ausgebaut werden. Mit Blick auf die fortschreitende Digitalisierung benötigten die Praxen eine stabile, störungsfreie und sichere Telematikinfrastruktur mit versorgungsorientierten Lösungen. Die Kosten für den digitalen Transformationsprozess der Praxen müssen refinanziert werden.

Zentralen Stellenwert für die Patientenversorgung hat die Niederlassungsförderung von freiberuflich tätigen Zahnärztinnen und Zahnärzten. Als Gefahr für gleichwertige Lebensverhältnisse und eine wohnortnahe Patientenversorgung sieht die KZBV hingegen die fortschreitende Vergewerblichung durch die Ausbreitung von investorengetragenen MVZ: „Dieses Problem muss die neue Regierung anpacken! Die bisherigen Regelungen sind nicht ausreichend und müssen dringend fortentwickelt werden. Zusätzlich bedarf es für mehr Transparenz und Patientenschutz einer Rechtsgrundlage für die Einrichtung von MVZ-Registern auf Bundes- und Landesebene.“

Weitere Inhalte des Papiers „Positionen der Vertragszahnärzteschaft zu den Koalitionsverhandlungen von SPD, Grünen und FDP“ sowie die Agenda Mundgesundheit können auf der Website der KZBV unter www.kzbv.de/agenda-mundgesundheit abgerufen werden.



Die Zahnärzteschaft steht zur Unterstützung bei Impfung bereit

Angesichts der stark steigenden Corona-Infektionszahlen mit immer neuen Rekordwerten steht die Zahnärzteschaft bereit, bei der dringend notwendigen Beschleunigung der Booster-Impfung zu unterstützen. Die Zahnärzteschaft positioniert sich an der Seite ihrer impfenden ärztlichen Kolleginnen und Kollegen, wie die Bundeszahnärztekammer klarstellt.

"Der Chef des Robert Koch-Instituts, Prof. Dr. Lothar Wieler, sagte kürzlich: „Wir brauchen jede und jeden zum Impfen.“ Wir Zahnärztinnen und Zahnärztinnen bieten dabei selbstverständlich unsere Hilfe an. Die Kolleginnen und Kollegen haben große medizinische Expertise, setzen jeden Tag in ihren Praxen Spritzen und genießen das Vertrauen ihrer Patientinnen und Patienten. Wenn es gewünscht ist, unterstützen wir gerne die ärztliche Kollegenschaft, um Tempo in die Booster-Impfungen zu bringen und diese flächendeckend anzubieten. Wir müssen alle verfügbaren Kräfte bündeln, um die vierte Corona-Welle zu brechen. Das schützt Menschenleben“, so Prof. Dr. Christoph Benz, Präsident der Bundeszahnärztekammer.

Die Zahnärzteschaft hat zum jetzigen Stand keine Befugnis, selbst Impfungen vorzunehmen. Schutzimpfungen sind Heilbehandlungen, die grundsätzlich unter dem Arztvorbehalt stehen. Ausnahmeregelungen sind rechtlich möglich, aber bislang noch nicht vorgesehen. Angesichts der dramatischen Lage und der schleppenden Reaktivierung der Impfzentren könnte die Zahnärzteschaft hier Abhilfe schaffen.



Diabetiker haben ein erhöhtes Risiko für Parodontitis und Zahnverlust

Parodontitis ist eine chronische, entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates, jedoch mit Auswirkungen auf den gesamten Organismus.  So ist das Risiko, an einer Parodontitis zu erkranken, bei Diabetikern im Vergleich zu Nicht-Diabetikern dreimal so hoch. Umgekehrt verschlechtert eine unbehandelte Parodontitis sogar einen Diabetes.

Darauf verweist die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) anlässlich des Weltdiabetestages am 14. November.

Parodontitis ist eine Volkskrankheit, die unbehandelt langfristig zu Zahnverlust führen und ernstzunehmende Gesundheitsfolgen haben kann. Wissenschaftlich belegte Zusammenhänge bestehen vor allem zum Diabetes mellitus und zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Parodontal-präventive und therapeutische Maßnahmen haben damit ein großes Potential für die allgemeine Gesundheit.

„Eine Parodontitis entwickelt sich meistens über viele Jahre unbemerkt. Bleibt sie unentdeckt und unbehandelt, entstehen Zahnfleischtaschen, in denen sich schädliche Bakterien vermehren“, so Prof. Dr. Christoph Benz, Präsident der Bundeszahnärztekammer. „Folgend kann eine bakterielle Infektion nicht nur das Gewebe und den Kieferknochen angreifen, sondern abbauen - es kommt zum Zahnverlust. Der Entzündungsherd hat außerdem weitreichenden Einfluss auf den ganzen Körper.  Diabetes und Parodontitis beeinflussen sich wechselseitig. Die parodontale Entzündung intensiviert die Insulinresistenz der Zellen und beeinträchtigt die Blutzuckerwerte ungünstig.“

Diabetiker sollten deshalb Zahnärztin und Zahnarzt regelmäßig konsultieren und neben der Kontrolle der Zähne auch den Zahnhalteapparat untersuchen lassen. Eine besonders gute Mundhygiene ist zudem wichtig.

„Parodontitis ist eine echte und ernstzunehmende Krankheit, aber man kann dieser sehr gut vorbeugen“, so Benz.

Hintergrund
Jeder zweite jüngere Erwachsene (35- bis 44-Jährige; 52 Prozent) in Deutschland ist von einer parodontalen Erkrankung betroffen, fast zwei Drittel der jüngeren Senioren (65-­bis­74-Jährige; 65 Prozent) und neun von zehn älteren Senioren (75- bis 100-Jährige).  Quelle: Fünfte Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS V)



Kieferorthopädie: Wie wirkt eine Zahnspange?

Um die Wirkungsweisen einer Zahnspange genauer verstehen können, muss zunächst erklärt werden, wie ein Zahn im Knochen verankert ist.

Physiologischerweise ist der Zahn nämlich nicht direkt fest mit dem Kieferknochen verwachsen, sondern über Haltefasern, auch Sharpey´sche Fasern genannt, im Knochen aufgehangen.

Diese Haltekonstruktion ermöglicht es dem Zahn gleichzeitig fest und beweglich im Knochen zu stehen. Zusätzlich fungieren die Haltefasern in gewisser Weise auch als „Stoßdämpfer“. Die federnde Wirkung kann Kaukräfte zu einem gewissen Grad abfangen und so Zahn und Knochen vor höheren Krafteinwirkungen schützen. Auch ermöglicht diese  Form der „Verankerung“ kieferorthopädische Bewegungen.

In einem gesunden Gebiss bleibt diese Form des Zahnhalteapparats ein Leben lang erhalten. Dadurch sind kieferorthopädische Maßnahmen auch noch später im Leben möglich.

Grob zusammenfasst übt die Zahnspange Zug- und Druckkräfte auf die Zähne aus, um diese zu bewegen. Schaut man aber nun etwas genauer hin, haben diese Zug- und Druckkräfte unterschiedliche Auswirkungen auf den Zahnhalteapparat und damit auch auf den Knochen. Bei einer Zahnbewegung gibt es immer Fasern, die entweder zusammengedrückt oder gedehnt werden. Wirkt nun beispielsweise eine Zugkraft auf einen Zahn, so werden die Haltefasern auf der Zahnseite, in die gezogen wird, zusammengedrückt. In solchen Druckzonen wird  der Knochen nun geringgradig abgebaut. Gleichzeitig kommt es auf der gegenüberliegenden  Seite zu sogenannten Zugzonen. Hier werden die Haltefasern gedehnt und es kommt zur Knochenneubildung in diesem Bereich.

In anderen Worten gefasst, wird in der Richtung, in die der Zahn bewegt wird, Knochen abgebaut und hinter ihm Knochen neu nachgebildet. Nach diesem Prinzip werden die Zähne nach und nach in die gewünschte Position geschoben.

Zum Schutz des Zahnhalteapparats ist es besonders wichtig, mit geringer Kraft bzw. schwachem Druck zu arbeiten. Auch sollten für eine Zahnbewegung gleichmäßige Kräfte eingesetzt werden, um Schäden am Zahnhalteapparat zu vermeiden. Dafür muss die Zahnspange jedoch mit fortschreitender Behandlung regelmäßig „nachgestellt“ werden.

Bei den festsitzenden Zahnspangen geschieht das „Nachstellen“ hauptsächlich über den Draht. Zu Beginn fängt man hier mit einem weicheren bzw. elastischeren Draht an, damit nicht von Anfang an eine zu große Kraft auf die Zähne einwirkt. Im Verlauf der Behandlung  werden dann immer stärkere Drahtbögen eingesetzt, die die Zähne in die gewünschte Position bringen.

Bei Schienen (Alignern) hingegen sieht das ganze etwas anders aus. Hier geschieht das „Nachstellen“ über die einzelnen Schienen, die in regelmäßigen Abständen ausgewechselt werden. Hier ist jedoch die Mitarbeit von sehr großer Bedeutung, da eine Bewegung  nur bei ausreichend langer Tragedauer erfolgen kann.

Damit nun das Behandlungsergebnis auch langfristig erhalten bleibt, ist es wichtig die Zähne nach einer Behandlung zu stabilisieren. Hierzu können entweder lose Zahnspangen oder feste Retainer eingesetzt werden, um die Zähne in ihrer Position zu fixieren. Der Retainer ist ein kleiner Draht, der auf die Rückseite der Schneidezähne geklebt wird. Bei weiteren Fragen rund um das Thema “Kieferorthopädie”, können Sie gerne bei unserem Newsbereich “ KFO Aktuell” auf unserer Homepage vorbeischauen.





x


Airflow-Geräte

Pulver-Strahl-Geräte, mittels derer Verfärbungen an den sichtbaren Zahnflächen entfernt werden können, ohne dass der Zahnschmelz angegriffen wird.